Wie kranke Kinder und Jugendliche das Leben sehen

»Mein größter Wunsch ist, morgens um sieben Uhr aufzustehen, in die Schule zu gehen und zwei Stunden Matheunterricht zu haben. Das ist doch komisch, dass ich mich jetzt nach Dingen sehne, die ich vorher Scheiße fand«. Sevval ist 16 und schwer krank, wie alle Kinder und Jugendlichen, die in dem Buch »Ich hab jetzt die gleiche Frisur wie Opa« über das Leben nachdenken, und zwar mit allem, was dazugehört: die Frage nach dem Sinn, Ängste, Hoffnungen und Zweifel, Gedanken über Gott und Geister, Partys im Himmel, besondere Glücksmomente. Radikal und schonungslos machen sich die jungen Erzählerinnen und Erzähler Gedanken über ihr Leben vor und mit der Krankheit – und über die Endlichkeit des Lebens. Ihre Offenheit, die Fantasie und ihr Humor beeindrucken nachhaltig. Ein Jahr lang haben die Herausgeberinnen Margarethe Mehring-Fuchs und Kathrin Feldhaus in intensiven Gesprächen am Klinik-Bett Geschichten und Zeichnungen von über 30 lebensbedrohlich oder chronisch erkrankten Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und zwanzig Jahren
gesammelt. Aus diesen Begegnungen ist ein authentisches Buch entstanden, liebevoll gestaltet mit vielen Zeichnungen und ergänzt von einem musikalischen Hörspiel auf CD, das dazu anregt, die eigenen Wertigkeiten zu überdenken.

 

Blick ins BuchKathrin Feldhaus, Margarethe Mehring-Fuchs (Hg.)
Ich hab jetzt die gleiche Frisur wie Opa
Wie kranke Kinder und Jugendliche das Leben sehen
Hardcover mit Audio-CD / ISBN 978-3-8436-0496-3
Januar 2014, Patmos Verlag

 

Das Buch ist in Buchhandlungen oder direkt beim Patmos Verlag erhältlich: www.patmos.de

Ein Projekt der Veronika-Stiftung in Kooperation mit Element 3 und der Kinder und Jugendonkologie der Uni-Klinik Tübingen

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Musikworkshops von Ro Kuijpers in der Kinderklinik Tübingen (Fotos: Marc Doradzillo)

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